Besonderheiten des Hauses

 

Meditation

 

In westlichen Ländern wird die Meditation auch unabhängig von religiösen Aspekten zur Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens und im Rahmen der Psychotherapie praktiziert. Die Meditationstechniken dienen als Hilfsmittel, einen Bewusstseinszustand zu üben, der sich vom Alltagsbewusstsein unterscheidet. Es geht darum, das gegenwärtige Erleben in den Vordergrund zu stellen und sich von gewohnten (oft negativ gefärbten) Denkmustern als auch generellen Bewertungen zu befreien. Der Effekt ist, dass sich die subjektive Bedeutung der Vergangenheit (oft negativ Erlebtes ) und der Zukunft (nicht planbares, verunsicherndes ) relativiert.

 

Unser Haus lehrt die konzentrierte Fokussierung auf einen Gegenstand, die eine Ersetzung des alltäglichen Gedankenflusses bewirkt und so zu einer tiefen Beruhigung des Geistes führt. Unser Gehirn steht mit seinen geistigen Prozessen in direkter Verbindung mit unserem Körper. Es gibt keine Trennung zwischen Psyche, Gehirn und Immunsystem. Das Gehirn agiert als Vermittler zwischen sozialen Prozessen und dem Immunsystem. Psychosozialer Stress zeigt eine messbare negative Wirkung auf das Immunsystem und begünstigt auf diesem Weg körperliche und psychische Folgeerkrankungen.

 

Die Meditation kann nachweislich eine psychophysische Stressreduktion mit deutlich positiven Auswirkungen auf psychische Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen, bewirken.

Gartentherapie

 

Gartentherapie ist Teil des ergotherapeutischen Angebotes, mit der Besonderheit, dass lebendige Organismen als therapeutisches Mittel eingesetzt werden. Bei der Gartenarbeit werden alle Ebenen des Mensch-Seins angesprochen. Soziale, emotionale, kognitive und sensomotorische Fähigkeiten werden dabei eingesetzt und gefördert. In ihrer schlichtesten Form bedeutet Gartentherapie Arbeitszufriedenheit.

Mit dem Hauptaugenmerk auf genussvolles Gärtnern kann jede Klientin/jeder Klient selbst wählen, welche Tätigkeit er/sie im eigenen Tempo ausführen möchte. Das Verarbeiten und Genießen der Produkte, die uns der Garten liefert, sind fixer Bestandteil des Angebotes.

Musiktherapie

 

In der aktiven Musiktherapie wird Musik als primäres Mittel der Kommunikation eingesetzt. Leicht spielbare Instrumente, welche keiner musikalischen Vorkenntnisse bedürfen, können als Ausdrucksmittel von Gefühlen und Stimmungen dienen und bieten die Möglichkeit des Miteinander-Spielens in der Gruppe.

 

Improvisationen sind das Zentrum der Musiktherapie. Diese Improvisationen, die mit wenigen musikalischen Prinzipien auskommen - wie einfacher Rhythmus, verminderter Tonumfang (Fünftonmusik) - lassen das spontane Zusammenspiel schnell harmonisch und bereichernd werden. Durch diese Stabilisierung können auch Schritte ins Spannungsgeladene, Konflikthafte musikalisch ausgelotet werden. Sie fördern die Beweglichkeit im Emotionalen und bieten Hilfe zur Selbstregulierung.

 

Die freien Gruppenimprovisationen sollen einen leistungsfreien Raum eröffnen, in dem man mit verschiedenen Klängen positive Gefühle in sich selbst erweckt, einander kennenlernt, anderen gegenüber hörbar wird und somit eine Basis schafft für das Aufeinander-Hören.

 

Neben der Förderung von Ausdrucksmöglichkeiten zählen das Ausprobieren und Gestalten von Beziehungsmöglichkeiten, das (Wieder-) Entdecken kreativer Fähigkeiten sowie die Stärkung des eigenen Selbstwerts zu den möglichen musiktherapeutischen Schwerpunkten. Auch das musikalische Durcharbeiten von Lebensthemen kann Teil der Gruppenmusiktherapie sein.

 

Klangliege

 

•  Klangliege ist ein Körperklanginstrument. (47 Saiten, nur zwei Töne + zwei Obertöne)

• Durch die Bauweise der Klangliege übertragen sich die Schwingungen auf den gesamten Körper der Patientinnen, eine intensive und entspannende Körpererfahrung wird ermöglicht.

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