8 Tipps und Anregungen für den Alltag in Zeiten von Corona

1. Stellen Sie Sicherheit her

Informieren Sie sich regelmäßig aus offiziellen Quellen über die aktuellen Fakten, damit sich Ihre Gedanken nicht verselbstständigen. Wir befinden uns derzeit in einer Situation in der Ängste und Sorgen vollkommen normal und nachvollziehbar sind. Versuchen Sie aber, exzessive Mediennutzung zu vermeiden: Ständiges Warten auf Neuigkeiten und Neuladen des Social-Media-Feed können Sorgen verstärken!

2. Bewahren Sie einen Alltagsrhythmus und bleiben Sie aktiv

Stehen Sie zu regelmäßigen Zeiten auf, erledigen Sie Ihre Aufgaben im Homeoffice oder Haushalt. Gestalten Sie Ihre freie Zeit mit allem, was Ihnen gut tut und was Sie gerne tun. Essen Sie gesund und schlafen Sie genügend. Gehen Sie zu üblichen Zeiten zu Bett. Vor allem Kinder brauchen in dieser Zeit verstärkt haltgebende Strukuren.

3. Bleiben Sie in Kontakt & reden Sie darüber

Gemeinsam fällt vieles leichter, Sorgen und Gedanken zu teilen, erleichtern den Alltag und das Leben ungemein. Sehen Sie sich nicht isoliert in Zeiten von Handy & Co., pflegen Sie Ihre sozialen Kontakte mittels Telefon, Chat oder Videotelefonie. Aber lassen Sie das Thema "Coronavirus" nicht das ganze Gespräch bestimmen.

Unterstützen Sie andere! Nehmen Sie mit jemandem Kontakt auf, der sich vielleicht alleine fühlt oder von dem Sie wissen, das er sich sorgt. Unterstützung und Fürsorge geben ein Gefühl von Sicherheit und geben auch dem Helfenden ein gutes Gefühl!

4. Akzeptieren Sie Ihre Gefühle und lenken Sie sich ab

Es ist normal, dass wir uns in Krisenzeiten hilflos, wütend oder traurig fühlen und sich unsere Emotionen rasch verändern. Treffen sie in diesen gefühlsbestimmten Zeiten keine gravierenden Entscheidungen. Wenn Ihnen die Decke auf den Kopf fällt oder sich das Zusammenleben mit Ihren MitbewohnerInnen schwierig gestaltet, begeben Sie sich in ein anderes Zimmer, atmen Sie tief durch oder wenn es die Umstände erlauben, machen Sie einen flotten Spaziergang im Grünen. Auch einem Gymnastik-Workout im Wohnzimmer steht nichts im Weg. Auf YouTube & Co. gibt es dazu zahlreiche Videos.

 

5. Setzen Sie sich realistische Ziele

Räumen Sie auf, was schon ewig liegen geblieben ist, lesen Sie Bücher, die sich schon lange auf Ihrem Bücherboard stapeln, malen, basteln und spielen Sie zusammen mit Ihren Kindern oder MitbewohnerInnen.

6. Denken Sie positiv und lassen Sie Humor zu

Versuchen Sie, sich auf die positiven Dinge im Leben zu konzentrieren und suchen sie gezielt nach positiven  Nachrichtenquellen. Und: ,„Humor ist erlaubt!“ und kann ein starkes Mittel gegen Hoffnungslosigkeit sein, Lächeln und Lachen bringt oft Erleichterung.

7. Sprechen Sie mit Ihren Kindern über die Situation

Auch Kinder brauchen Hilfe im Umgang mit Stress und Schutz vor der Corona-Hysterie. Beantworten Sie ihre Fragen und erklären Sie Fakten über das Virus, die für Kinder verständlich sind. Haben Sie ein offenes Ohr für die Sorgen der Kinder und geben Sie Ihnen eine Extraportion Zuneigung, Aufmerksamkeit und Unterstützung. Zeigen Sie den Kindern, dass sie in Sicherheit sind aber auch, dass es ok ist, traurig zu sein. Zeigen Sie ihnen, wie Sie selbst positiv mit Stress umgehen, damit sie von Ihnen lernen können. Tipps im Umgang mit (kleinen) Kindern

8. Holen Sie sich Hilfe

Wenn Ihre Sorgen Überhand nehmen, wenden Sie sich an eine der zahlreichen Krisen-Hotlines in ganz Österreich.